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Aus dem Spital
14.  Nov 2019

Neue Klinik für unsere kleinen Patienten

Ausgebuchte Zimmer und Behandlungsräume – die Kinderklinik am Kantonsspital Graubünden (KSGR) platzt aus allen Nähten. Da kommt der Neubau KiM (Kinderklinik und Bettenhaus M) wie gerufen. In den nächsten Tagen ist es nun soweit. Die Kinderklinik zieht um. Die Vorfreude ist riesig. Vorfreude auf mehr Platz und einen Ort auch mit Wohlfühlfaktor.

Eröffnung KiM

Rund 2'500 junge Patientinnen und Patienten werden pro Jahr stationär und rund 15'000 ambulant am KSGR in der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin behandelt. Dabei wird ein breites Spektrum an Behandlungen abgedeckt. Von der Behandlung von Gehirnerschütterungen und Infektionskrankheiten über Spezialuntersuchungen bis zur Kinderchirurgie ist alles abgedeckt. Und dafür ist viel Platz notwendig.

Mehr Platz für mehr Wohlbefinden
Aktuell hat die Kinderstation 26 Betten. Im Winter, wenn aufgrund von Wintersportunfällen und Infektionskrankheiten besonders viel los ist, können aber schon mal 40 kleine Patienten auf der Station liegen. Dann wird es eng. Deshalb bekommt die Kinderstation neue Räumlichkeiten. Nächste Woche ziehen die Abteilung und das Ambulatorium um. Angesprochen auf den neuen Standort sagt PD Dr. med. Thomas Riedel, Chefarzt und Departementsleiter Kinder- und Jugendmedizin: «Besonders gross ist die Freude über den zusätzlichen Platz. Der macht den Aufenthalt für unsere Patientinnen und Patienten angenehmer und auch unsere Arbeit einfacher. Zudem minimiert sich der Planungsaufwand, da für die verschiedenen Disziplinen mehr Untersuchungszimmer zur Verfügung stehen – und auch für Material haben wir mehr Platz.»

Eröffnung KiM

Grosse Vorfreude auf viel Neues
Die Vorfreude auf die neuen Räumlichkeiten ist gross. Bei einem ersten Blick in die noch leeren Räume wird schnell klar weshalb. Die Station ist grossräumig, sehr hell und dank dem vielen Holz, insbesondere dem Parkettboden, vergisst man beinahe, dass man in einem Spital ist. Ein weiteres Highlight sind die farbigen Fenster, deren Muster vom alten chinesischen Spiel Tangram inspiriert ist. Sie bringen etwas Farbe in die Zimmer und machen diese wohnlicher. Auch aus medizinischer Sicht gibt es mit Anschlüssen für Geräte bei jedem Bett und einem zentralen Monitor wertvolle Neuerungen. Die Geräte, die die Vitalzeichen der Patienten messen, können nun alle von einer Zentrale überwacht werden. Gibt es einen Alarm, weiss man sofort, in welchem Zimmer Hilfe gebraucht wird — eine wertvolle Erleichterung.

Intensive Zeit der Planung
Die durchdachte Planung einer neuen Station geschah nicht über Nacht. Über Monate gab es zahlreiche Sitzungen, an denen das Personal der Kinderklinik Inputs geben konnte. Thomas Riedel betont: «Wir schätzen es sehr, dass wir so eng in den Planungsprozess involviert wurden und unsere Wünsche in die Gestaltung eingeflossen sind.» Nebst der Freude auf das Neue, gibt es natürlich auch einen gewissen Respekt. Wie werden die Teams am neuen Ort funktionieren? Wie werden die Prozesse sein? Viele dieser Bedenken konnten dank minutiöser Vorbereitung zerstreut werden und auch auf die Zeit des Einlebens ist Riedels Team vorbereitet. So überwiegt klar die Vorfreude.

Eröffnung KiM

Tag des Umzugs
Eine grosse Herausforderung ist der Umzug selbst. Endlose Listen, genaue Planung der Abläufe und Unterstützung durch einen Projektleiter, einen externen Umzugsplaner und ein Zügelunternehmen — die Tage sind bis ins Detail durchgeplant. Der Einbezug der Experten der Kinder- und Jugendmedizin in die Planung stellt sicher, dass der Betrieb auch am Umzugstag einwandfrei gewährleistet ist. Für die Patientinnen und Patienten wird der Umzug – nebst zwei kurzen Liftfahrten – kaum einen Unterschied vom normalen Spitalalltag bedeuten. Am Umzugstag ist ein zusätzliches Team im Einsatz, so dass die Abteilung am alten und jene am neuen Ort gleichzeitig betrieben werden können. Zusätzlich ermöglichen Zügelunternehmen und IT die rechtzeitige Inbetriebnahme notwendiger Geräte. So wird die durchgehende Versorgung gewährleistet. Neue Patienten gehen am Umzugstag direkt in die neuen Räumlichkeiten und auch der Notfall wird bereits am neuen Ort betrieben. Alles ist bereit, dass sich die kleinen Patienten und Patientinnen schnell am neuen Ort wohlfühlen. Man spürt dem Chefarzt Thomas Riedel seine Vorfreude an: «Mit dem Umzug beginnt ein neues Kapitel der Kinderklinik am Kantonsspital Graubünden, das allen, besonders aber den jungen Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen eine spürbare Verbesserung der Betreuung in einer angenehmen Umgebung bringen wird.»

Informationen zur Kinder- und Jugendmedizin des KSGR finden Sie unter: www.ksgr.ch/kinder-jugendmedizin.

1 Kommentar
30.  Dez 2019

Bridget Hertrich

Absolut nachzuvollziehen, das ihr ein Zügelunternehmen beauftragt habt. Bei Euch war es Umzug im grossen Stil.

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Ansprechpartner

PD Dr. med. 
Thomas Riedel

Chefarzt und Departementsleiter Kinder- und Jugendmedizin

Tel.+41 81 256 64 06

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