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Gesundheit
12.  Apr 2017

Schmerzen müssen nicht sein

Akute oder chronische Schmerzen schränken unser Leben ein. Das muss nicht sein. Oft können Schmerzen gelindert oder gar komplett beendet werden. Dafür müssen sie jedoch richtig erkannt und entsprechend therapiert werden. Die Schmerzsprechstunde im Kantonsspital Graubünden und dessen interdisziplinäres und multiprofessionelles Team helfen Betroffenen dabei.

So wie jeder Mensch einzigartig ist, sind auch Schmerzen von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Schmerzen können unzählige Ursachen haben, die nicht immer klar bestimmbar sind. Schmerzen können sich im Laufe der Zeit verändern, so dass Therapien und Medikamente, die bisher geholfen haben, plötzlich nicht mehr wirken.

Gemeinsame Sache nach Ursache und Therapie

Schmerztherapie Sprechstunde

Menschen, die unter Schmerzen leiden tun gut daran, ihre Situation zusammen mit einer Fachperson zu besprechen. Dabei geht es vor allem um eines: die Schmerzen zu lindern und damit die Lebensqualität zu verbessern. Da es keine Standardlösung zur Schmerzbekämpfung gibt, versucht das Team der Schmerzsprechstunde im Kantonsspital Graubünden zusammen mit Betroffenen und ihren Angehörigen, die für sie richtigen Therapiemöglichkeiten zu finden oder die bestehenden zu optimieren. Sollten ambulante Lösungen nicht ausreichen, sucht das Team der Schmerzsprechstunde gemeinsam mit den Patienten nach dem bestmöglichen stationären Therapieangebot. Das kann ein Aufenthalt im Spital, einer Rehabilitationsklinik oder in einer Klinik mit speziellem Schmerzprogramm sein.

Klärung der Schmerzgeschichte

In der Schmerzsprechstunde werden sämtliche medizinischen Informationen erhoben und die Vorerfahrungen mit Medikamenten, Therapien und Behandlungen mit den Patienten besprochen. Danach beginnt die Behandlung der Schmerzen mit schulmedizinischen und komplementären Medikamenten und Therapien (Infiltrationen, Akupunktur, Aromatherapie, Farbtherapie, Wickel etc.).

Bewegungsapparat wieder aktivieren

Schmerztherapie Sprechstunde

Ergotherapeuten können mit Hilfsmitteln, Anpassungen und Umgebungsoptimierung viele Bewegungen wieder ermöglichen, die aufgrund des Schmerzes nicht mehr möglich schienen. Mit Unterstützung durch die Ergotherapie lernen Betroffene, die Aktivitäten in erträgliche Kleineinheiten einzuteilen. Eine Analyse des Tagesablaufes und die Anleitung für eine gute Balance zwischen An- und Entspannung helfen zusätzlich.

Für eine Zuweisung zur Schmerzsprechstunde wenden sich betroffene Personen am besten an ihren Hausarzt.


Weitere Informationen:
www.ksgr.ch/schmerzsprechstunde


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Melanie Joyce Rehli
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Dr. med.
Melanie Joyce Rehli

Leitende Ärztin, Leitung Schmerztherapie

Tel.+41 81 255 20 61

Fax.+41 81 256 66 58

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