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Aus dem Spital
01.  Feb 2018

Lehrreiche Erfahrungen sammeln bei Dr. med. Christoph Sommer

Robert Vogt hat im Januar 2018 einen Monat als Gastarzt auf der Unfallchirurgie bei Dr. med. Christoph Sommer verbracht. Für Vogt eine grosse persönliche wie berufliche Bereicherung.

Gastarzt Robert Vogt

Gastarzt Robert Vogt im Interview.

Was hat Sie auf Ihrem Karriereweg nach Chur geführt?
Ich habe in Basel Medizin studiert und arbeitete danach in Glarus und in Münsterlingen. Später war ich in der Schulthess-Klinik in Zürich. Jetzt bin ich zur Weiterbildung für einen Monat auf der Unfallchirurgie des Kantonsspitals Graubünden bei Dr. med. Christoph Sommer.

Wie ist der Kontakt entstanden?
Dieses Angebot war letztes Jahr von der Gesellschaft für Allgemeinchirurgie und Traumatologie ausgeschrieben worden. Für mich war dann rasch klar, dass ich nach Chur kommen möchte. Vor allem, um vom Wissen von Christoph Sommer profitieren zu können. Natürlich hat mir die Nähe zu meinem künftigen Arbeitsort Vaduz die Entscheidung zusätzlich erleichtert. Vaduz und Chur sind Kooperationskliniken und es ist gut, wenn man die Leute, mit denen man spitalübergreifend zusammenarbeitet auch persönlich kennt.

Warum Dr. Sommer, warum das Kantonsspital Graubünden in Chur?
Er ist sehr bekannt für seine Arbeit in der Unfallchirurgie und hat einen exzellenten Ruf. Auch innerhalb der AO Foundation (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen, die sich der Forschung, Entwicklung und Lehre im Bereich der Unfallchirurgie widmet) ist Christoph Sommer sehr verankert und bekannt. Chur bietet sich natürlich zusätzlich an, da es von Wintersportgebieten umgeben ist und entsprechend viele Fälle für die Unfallchirurgie anfallen. Da hat man immer etwas zu tun und lernt dadurch sehr viel.

Was lernen Sie persönlich bei Christoph Sommer?
Er behandelt viele komplexe Fälle wie zum Beispiel Beckenbrüche, die von Spitälern in der Peripherie nach Chur verlegt werden. Das ist sicherlich sehr interessant. Auch die grosse Anzahl an Fällen ist lehrreich und fördert die eigenen Fähigkeiten. Durch Christoph Sommers Nähe zur aktuellsten Forschung und Entwicklung lerne ich andere oder neue Herangehensweisen kennen und kann von seinem Wissen profitieren.

Sie sind jetzt seit zwölf Tagen hier. Wie verlaufen Ihre Tage?
Ich arbeite beim normalen Dienst mit. Vergangenes Wochenende habe ich mitgearbeitet, da Christoph Sommer auch Dienst hatte. Ich assistiere bei Operationen oder habe die Möglichkeit bei den Operationen zuzuschauen.

Fahren Sie nach dem Dienst nach Hause?
Ich habe ein Personal-Zimmer hier. Wenn es der Dienst zulässt fahre ich nach Hause. Bei sehr frühen oder sehr späten Einsätzen übernachte ich dann hier. Das teilt sich etwa je hälftig auf.

Können Sie schon ein Fazit ziehen nach zwölf Tagen?
Grundsätzlich ist es in der Chirurgie so, dass du mehr lernst, je mehr du erlebst. Da waren die bisherigen zwölf Tage schon sehr lehrreich. Ich konnte viele Erfahrungen machen und von Christoph Sommer den einen oder anderen Trick aufschnappen.

Wie ist der Umgang mit Christoph Sommer und den Kollegen des KSGR?
Ich begleite Christoph Sommer mehr oder weniger den ganzen Tag. Trotz seines Renommees und seiner jahrzehntelangen Erfahrung ist er sehr umgänglich, sympathisch und unkompliziert. Das finde ich toll. Ich wurde hier in Chur sehr gut aufgenommen. Hin und wieder waren einige der Kollegen etwas erstaunt, dass ich Mundart spreche. Normalerweise kommen die Gastärzte ja aus aller Welt und da unterhält man sich eher auf Englisch.

Das Interview wurde mit Robert Vogt wurde am 17. Januar 2018 geführt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ksgr.ch/Unfallchirurgie

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Ansprechpartner

Dr. med. 
Christoph Sommer

Chefarzt Unfallchirurgie / Allgemeinchirurgie, Leiter Unfallchirurgie

Tel.+41 81 256 62 05

Fax.+41 81 256 66 94

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